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Der römische Legionär Die römischen Legionäre wurden oft zu unrecht als
waffenklirrende Maschinen dargestellt. Übertriebener Patriotismus und
fehlgeleitete Chronisten gesellten sich nur all zu gern, zu der auch heute
noch verbreiteten Darstellung des römischen Militärs.
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Armeen wurden während der Zeitperiode der Republik nur im Kriegsfall aufgestellt. Hierbei lag das Alter der Legionäre zwischen 17 und 60 Jahren. Nach der Einführung eines Berufheeres konnte jeder römische Bürger in die Legion eintreten. Das Eintrittsalter lag zwischen dem 16. und 20 . Lebensjahr. Nur in Ausnahmefällen wurden andere Jahrgänge zugelassen. Nur 3 von 5 (60 Prozent) erlebten das Ende Ihrer Dienstzeit (25 Jahre = 20 + 5 Jahre). |
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Der römische
Straßenbau |
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Die Leistungen
der Legionäre Beseelt von ihrem Glauben konnten die römischen Legionäre unter Gajus Julius Cäsar (100 - 44 v. Chr.) innerhalb von 28 Stunden eine Entfernung von 75 km gegen Vercingetorix bewältigen. Bei einem weiteren Gewaltmarsch von Corfinium nach Brundusium legten sie sogar innerhalb von 17 Tagen eine Strecke von 465 km zurück.
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Die
Prätorianer In der Regel umfasste die Truppenstärke der Prätorianer ca. 500 Mann (1 Kohorte) und befand sich als alleiniger Truppenverband innerhalb von den Mauern von Rom, da der Aufenthalt von regulären Truppen in Rom unter "Todesstrafe" verboten war. Im römischen Dienst standen zwischen 13 -14 Prätorianer bzw. Stadtkohorten. Ferner genossen die Prätorianer das höchste Ansehen unter den Bürgern und erhielten im Vergleich zu den Legionären ein weit höheren Lohn und sonstige Vergünstigungen. Die Prätorianergarde wurde unter Scipio Africanus d. Jüngere (2. Jahrhundert. v. Chr.) gegründet. |